
Die Art und Weise, wie Mitarbeiter ausgewählt werden, unterscheidet sich stark von Unternehmen zu Unternehmen.
Das Auswahlverfahren kann mehrere Stufen umfassen. Jede Stufe des Verfahrens sollte Ihre Fähigkeiten und Ihre Eignung für die Tätigkeit, für die Sie sich bewerben, klar beurteilen.
Im Folgenden werden Beispiele für Assessment-Verfahren beschrieben, denen Sie begegnen könnten:
Arbeitgeber suchen nach einer Übereinstimmung zwischen Ihrer Erfahrung und Qualifikation und den Anforderungen der Tätigkeit. Beachten Sie, dass die Interviewer Ihnen aller Wahrscheinlichkeit nach Fragen zu den Informationen stellen werden, die Sie in Ihrem Lebenslauf angegeben haben. Deshalb kommt es sehr darauf an, dass Sie diesen möglichst aussagekräftig, ehrlich und kurz und knapp formulieren. Denken Sie daran, dass potenziellen Arbeitgebern normalerweise immer mehrere Lebensläufe vorliegen und sie häufig die Korrektheit der angegebenen Informationen überprüfen werden.
Die Fragen werden wahrscheinlich auf Ihre Erfahrungen sowie auf die Kompetenzen und Anforderungen für die Tätigkeit abzielen, die in der Anzeige beschrieben worden sein sollten. Wichtig ist, dass Sie ehrlich bleiben und relevante Beispiele aus Ihrer bisherigen Laufbahn, Ihrem Studium oder Privatleben anführen, die den Interviewern einen Beleg für die gerade besprochenen Fähigkeiten liefern.
Mit Fähigkeitstests soll ermittelt werden, in welchem Umfang Sie in der Lage sind, den verschiedenen Aspekten einer Tätigkeit gerecht zu werden, z. B. Ihre Fähigkeit zu verbalem und numerischem Denken. Häufig interessieren sich Arbeitgeber für Ihr Potenzial, eine Aufgabe auszuführen. In diesem Fall verwenden sie möglicherweise Assessment-Verfahren, mit denen Aspekte dieser Aufgabe simuliert werden sollen (siehe Simulationsübungen im Folgenden).
Bei Persönlichkeitsfragebögen stehen Verhaltenspräferenzen im Mittelpunkt, d. h. wie Sie gerne arbeiten. Dabei geht es nicht um Ihre Fähigkeiten, sondern wie Sie sich selbst in Bezug auf Ihre Persönlichkeit sehen, also z. B. wie Sie sich anderen gegenüber verhalten und wie Sie mit Gefühlen und Stimmungen umgehen. Bei den Verhaltensweisen gibt es kein Richtig oder Falsch. Allerdings sind manche Verhaltensmuster in bestimmten Situationen mehr oder weniger angebracht.
Beispiele hierfür wären:
Wenn viele Auswahl- und Assessment-Verfahren gleichzeitig verwendet werden, spricht man auch von einem „Assessment Center“.
Weitere Informationen zur Vorbereitung auf ein Assessment-Verfahren finden Sie unter Hinweise und Tipps.